Studien/Gutachten


Nachtfluglärm kann Gefäßschäden sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen
Eine neue Studie der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz belegt: Fluglärm kann bei gesunden Menschen zu Gefässfunktionsstörungen, erhöhtem Stresshormonspiegel und zu einer verminderten Schlafqualität mit drastischen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System führen.
Hier die Informationen

Neues Luftverkehrskonzept erarbeitet
Gemeinschaftliches Positionspapier deutscher Umwelt- und Kirchenverbände zur Entwicklung eines umweltverträglichen Luftverkehrs, entstanden unter Mitarbeit (u.a.) des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und des Deutschen Naturschutzrings (DNR): NGO_Luftverkehrskonzept

Deutscher Ärztetag fordert Politiker auf zum Handeln
Jetzt machen deutsche Ärzte wegen des Fluglärmproblems massiv Druck auf die Politik: Der Deutsche Ärztetag fordert von der Politik, sie solle dafür sorgen, dass sich die Verursacher von Flug- und Verkehrslärm an den dafür aufzuwendenden medizinischen Behandlungskosten beteiligen. Auf dem 117. Deutschen Ärztetag wurde eine entsprechender Entschließungsantrag verabschiedet….
Beschluss Dt. Ärztetag

Gesundheitliche Gefährdung durch Nachtfluglärm
Professor Dr. Eberhard Greiser hat in einer aufsehenerregenden Studio für das Bundesumweltamt in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen ganz klar einen Zusammenhang zwischen Nachtfluglärm und verstärkt auftretenden Krankheiten wie Krebserkrankungen und Bluthochdruck festgestellt. Hier die komplette Studie im Wortlaut: Greiser Studie

Jobmotor Flughafen???
Der Flughafen und auch die Politiker argumentieren immer wieder und gerne welcher „Jobmotor“ der Flughafen sei und wie viele Arbeitsplätze durch ein Nachtflugverbot für Passagiermaschinen gefährdet seien. Im Auftrag der LSG hat Prof. Dr. Friedrich Thießen dies kritisch durchleuchtet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Gutachten Thießen

Auswirkungen von Fluglärm auf die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen
Universitätsprofessor Dr. Thomas Münzel und sein Team kommen zu dem eindeutigen Ergebnis: Fluglärm macht Krank und reduziert die intellektuelle Leistungsfähigkeit von Kindern.
Hier die  wissenschaftliche Veröffentlichung im Ärzteblatt Rheinland-Pfalz Nr. 3/2013.
Studie Prof. Münzel Gesundheitsrelevanz Lärm

UBA-Fachtagung “Nachtfluglärm”
Das Vortragsmanuskript des Umweltbundesamts-Spezialisten Wolfgang Babisch macht mit Schaubildern die Wirkung von Fluglärm deutlich und weist auf gesundheitliche Konflikte hin. 

Literaturauswertung zum aktuellen Wissensstand des Themas “Gesundheitliche Auswirkungen nächtlichen Fluglärms”
In dieser 2012 vom NRW-Umweltministerium veröffentlichten Facharbeit stellen drei namhafte Lärmwirkungsforscher (Guski, Ruhr-Universität, Bochum), Basner (University of Pennsylvania) und Brink (ETH Zürich) im ersten Teil die aktuellen Erkenntnisse zum Thema Schlaf und zur Charakterisierung von Fluglärm dar. Im zweiten Teil folgt eine Literaturübersicht zu 24 wissenschaftlich anerkannten Studien zu Wirkungen und Folgewirkungen von Fluglärm. Hier geht es zur Studie

Gutenberg-Gesundheitsstudie
Mit steigender Lärmbelästigung nimmt die Häufigkeit von Vorhofflimmern stark zu. Das konnten Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz anhand von Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie nachweisen. Sie fanden heraus, dass die Häufigkeit von Vorhofflimmern bei extremer Lärmbelästigung bis auf 23 Prozent anwächst…

Die europäische HEYNA – Studie
Diese Querschnittsstudie der EU, welche fünftausend Teilnehmer in sechs europäischen Ländern umfaßt (2002-2006) belegt, dass  Personen, die erhöhtem Nachtfluglärm ausgesetzt sind, häufiger höhere Blutdruckwerte haben, als Menschen in ruhigeren Wohngebieten. Ein Anstieg des nächtlichen Dauerschallpegels um jeweils 10 Dezibel [dB(A)] im Schallpegelbereich zwischen 30-60 [dB(A)] erhöht das Risiko für Bluthochdruck bei Frauen und Männern jeweils um rund 14 Prozent. Hier geht es zur Studie

DLR-Forschungsbericht 2004-07
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben in einer sehr umfangreichen Grundsatzuntersuchung u.a. herausgefunden, dass die soge-nannte Aufwachschwelle im Schlafraum, also diejenige Lautstärke, bei der Schläfer auf Grund von Störgeräuschen spontan erwachen können, einem Schallpegel von 35 Dezibel (dB(A)) entspricht, (und 8 dB(A) oberhalb des Grundgeräuschpegels liegt). Ferner wurde festgestellt, dass die Aufwachwahrscheinlichkeit bei einem Maximalschallpegel von 45 dB(A) bereits 11 Prozent beträgt. Treten solche vegetativen  Reaktionen regelmäßig auf können sie Ursache für die Entstehung von Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen sein. Zum Bericht