Einwendungen zum PFV

Am Montag den 18.12.17 wurden die in der gesetzten Frist bei uns eingegangenen Unterlagen vom LSG-Vorstand persönlich bei der Regierungspräsidentin in Düsseldorf übergeben. Die genau 13.690 Einwendungen passten knapp in 20 prall gefüllte Ordner. Zu dieser Anzahl addieren sich noch ca. 400 Einwendungen, welche direkt an das Regierungspräsidium geschickt wurden.

Die Lärmschutzgemeinschaft bedankt sich im Namen aller vom Fluglärm belasteten Bürgerinnen und Bürgern der Region bei denjenigen, die sich an der Dokumentensammlung beteiligt und diese befördert haben.  Insbesondere bei den vielen Engagierten, welche bei teils widrigen Wetterverhältnissen von Tür zu Tür gingen und um Unterschriften auf den vorbereiteten Einwendungslisten geworben haben.

Ermutigend war der schriftliche und telefonische Zuspruch welcher auf unserer Geschäftsstelle einging. Viele bedankten sich insbesondere für die sehr gute Vorbereitung der Unterlagen und überhaupt für die Tatsache, dass das ganze Prozedere durch uns veröffentlicht wurde. Sonst wäre dies spurlos an vielen vorbeigegangen.

Der Vorstand der LSG zeigt sich hoch zufrieden mit der Anzahl der Einwendungen und nimmt dies als Ansporn, auch künftig nicht lockerzulassen und sich trotz aller juristischen Winkelzüge von Politik und Flughafen für mehr Nachtruhe am Köln/Bonner Flughafen zu engagieren.

Der WDR berichtete in der Lokalzeit,  auch der Kölner Stadt Anzeiger befasste sich mit dem Thema.

Das Foto zeigt die Vorstandsmitglieder Dieter Stephan, Albert Müller, Wolfgang Hoffmann und Manfred Stößer im Büro der Regierungspräsidentin vor den zu übergebenden Unterlagen.

Wie geht es weiter: Im Regierungspräsidium in Düsseldorf werden alle eingereichten Unterlagen erfasst. Danach erfolgt am 17. September 2018 ein öffentliches Anhörungsverfahren. Die offizielle Bekanntmachung erfolgt in der Presse. Wir setzen darauf dass der Antrag des Flughafens abgewiesen wird und informieren aktuell auf dieser Homepage.