Die Wahrheit über die Gebührenerhöhung!

Höhere Entgelte für nächtliche Passagierflüge – mit dieser Überschrift – woraus der Kölner Stadt-Anzeiger  „Nachtflüge werden teurer“ machte – erweckt der Flughafen zum wiederholten Male in der Öffentlichkeit und bei Politikern den Eindruck, hier wird etwas getan das den Passagierverkehr zwischen 22 und 6 Uhr signifikant reduziert. Dabei werden Prozentzahlen genannt die auszuweisen scheinen, dass hier ein wirksamer Unterschied zwischen den Tag- und Nachtgebühren entsteht. Dieser Unterschied soll die den Nachtflugverkehr betreibenden Fluggesellschaften dazu veranlassen, diesen in Köln/Bonn einzustellen. Was aber ist tatsächlich dran? Die LSG benennt die richtigen Faktoren!

  1. Alle bisher verkündeten derartigen Gebührenerhöhungen haben nicht verhindert, dass der Nachtflug seit einigen Jahren kontinuierlich ansteigt (8,2% in 2016 / sogar um 17,5% bei der Passage zwischen 0 – 5 Uhr!)
  2. Die neuerliche Erhöhung, die eigentlich schon im Mai wirksam werden sollte (man hat also schnell noch mal den Sommer 2017 mitgenommen!) bringt ab Oktober für die Luftfahrtgesell-schaften lediglich – je nach Flugzeugtyp – Mehrkosten von zwischen 13,4 und 17,4% gegenüber der bisherigen Situation (bei dem am häufigsten eingesetzten Flugzeugtyp B737-800 macht das gerade mal € 144,– aus!)
  3. Wenn diese ab Oktober wirksame Gebührenerhöhung also keine Mogelpackung ist, darf die Frage gestellt werden, warum halten sich andere Flughäfen den unerwünschten Nachtflug mit Nachtzuschlägen von mehreren 100 Prozent vom Hals?
    Weil nur das zielführend ist!

Hier finden Sie die Statistik über die Entwicklung des Nachtfluges! Nachtflug97-16